Digital Government

Digital Charta

Gemeinsam mit Stadtspitze und Gesamtpersonalrat erarbeitet die LHM eine Digital Charta, die wesentliche Rahmenbedingungen der Digitalisierung für die Beschäftigten beschreibt und Transparenz schafft. Die Beschäftigten sollen die Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance erleben. Deshalb werden in der Digital Charta Vertrauen schaffende Rahmenbedingungen festgeschrieben: Die Digitalisierung ist kein Projekt zum Personalabbau. Vielmehr wird eine umfassende Qualifizierungsoffensive den Beschäftigten erforderliche neue Kompetenzen vermitteln und Chancen zur Weiterentwicklung bieten. Die Digitalisierung soll auch dazu beitragen, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, eingeschränkter Mobilität oder anderen Benachteiligungen zu fördern.

Umsetzungszeitraum

2019
2025

Maßnahmenstatus

Abgeschlossen

Strategische Prinzipien

München setzt sich zum Ziel, die Nachhaltigkeitspotenziale, die sich aus der Digitalisierung ergeben, stärker zu fördern und den ökologischen Fußabdruck der IT zu minimieren. Dazu gehören auch die Stärkung des sozialen Ausgleichs und der Resilienz der städtischen Infrastruktur.

Da die Digitalisierung alle Lebensbereiche betrifft, muss sie auch so umgesetzt werden, dass alle Menschen – ganz gleich welchen Alters, Nationalität, Geschlecht, sexueller und geschlechtlicher Identität, Behinderung, Weltanschauung und Religion, kultureller und sozialer Herkunft sowie Lebenslage – diskriminierungsfrei beteiligt werden und profitieren können.

Die Landeshauptstadt München verfolgt bei der Digitalisierung die Prinzipien der Offenheit und Transparenz im Hinblick auf Daten, Abläufe und Kooperationen. Dazu gehört auch die Förderung von offenen Daten und Standards.

Die Stadt München gestaltet Leitlinien und trifft Entscheidungen im Kontext der Digitalisierung selbständig und unabhängig. Hierzu gehört auch der Einsatz von Open-Source-Software sowie von offenen Standards und Schnittstellen, wo dies technisch und finanziell möglich ist.